Bildung

In 10 Schritten zum eigenen Wordpress-Blog

1. Domainnamen überlegen und schauen, ob der noch frei ist.

Anlaufstellen sind z.B. denic.de oder united domains

2. Domainnamen registrieren.

3. FTP-Client installieren. Der wird zum Hochladen der Dateien auf den Server benötigt. Z.B. Filezilla oder Total Commander

Wichtiger Hinweis! Behalte von Beginn an die Übersicht auf der eigenen Festplatte. Lege dazu folgende Ordner an: Einen Projektordner als übergeordneten Ordner, darunter die Ordner Rohmaterial [für Entwürfe, Grafiken...], Downloads [dort legst Du alle Downloads für zu installierende Programme ab],www [dort legst Du die Dateien zu Deinem Blog ab] und Datensicherungen.

So, jetzt kannst Du Dich ans Installieren machen. Folgende Voraussetzungen (vergleiche, ob es möglicherweise aktuelle Änderungen auf der deutschsprachigen Webseite von Wordpress gibt) müssen für eine erfolgreiche Installation erfüllt sein:

1. PHP Version 5.x
2. MySQL Version 4.1.2 oder höher (ab WordPress Version 2.9)
3. Das Apache mod_rewrite Modul, für “schönere URIs”

Beim Bestellen Deines Webspaces gibst Du diese Anforderungen einfach an Deinen Provider weiter. Ein guter Provider richtet Dir Deinen Webspace und die Datenbank problemlos und entspechend Deinen Vorgaben ein und Du brauchst Dich um nichts weiter zu kümmern.

4. Nun lade Dir Wordpress auf den Rechner.

Die Datei ist komprimiert, Du musst Sie also noch entpacken. Außerdem hast Du folgende Daten von Deinem Provider bekommen, die jetzt wichtig sind:

Domainname: irgendwas.de
Benutzername: irgendwas.de
Zugangspasswort: passwort99
Datenbank-name: irgendwas_db1
Datenbank-passwort: passwort77
Datenbank-benutzer:irgendwas.de

5. Du benötigst einen Editor, um die Zugangsdaten in Deinen Quellcode einzutragen.

Z.B: PsPad oder Wordpad oder einen einfachen Texteditor. Mit diesem öffnest Du die Datei wp-config-sample.php
Folgende Stellen im Code sind für Dich wichtig:

// ** MySQL Einstellungen – diese Angaben bekommst du von deinem Webhoster** //

define(‘DB_NAME’, ‘Datenbankname‘);
define(‘DB_USER’, ‘Datenbankbenutzername‘);
define(‘DB_PASSWORD’, ‘Datenbankpasswort‘);
define(‘DB_HOST’, ‘localhost‘);

6. Wenn Du Deine Zugangsdaten dort eingetragen hast, speicherst Du die Datei unter dem neuen Namen wp-config.php.

7. Nun startest Du Deinen FTP-Client. Dort installierst Du (einmalig) Deine FTP-Verbindung.

Name: www.meine-seite.de
Servername: www.meine-seite.de
Benutzername: siehe Zugangsdaten Deines Providers
Passwort: siehe Zugangsdaten Deines Providers
Entferntes Verzeichnis: www
Lokales Verzeichnis: Der Pfad auf Deinem Rechner zu dem Ordner www in dem Du Deine Dateien (Dein Blog) abgelegt hast.

8. Jetzt klickst Du auf den Button „verbinden“.

Du siehst jetzt auf der einen Seite/Hälfte die Dateien auf dem Server und auf der anderen die Dateien in Deinem Ordner.

9. Du öffnest jetzt den Ordner wordpress auf Deinem Rechner. Nun kopierst Du alle Ordner und Dateien aus diesem Ordner auf den Server.

10. Jetzt gehst Du in die Browser-Eingabezeile und gibst dort folgenden Pfad ein:

http://www.deine Domain.de/der Ordner in dem Wordpress liegt/wp-admin/install.php

Das war schon alles. Nun beginnt der Installationsprozess. Während des Installationsprozesses wird Dir ein Passwort gegeben. Dieses unbedingt notieren! Das benötigst Du, um Dich in Dein Wordpress-Blog einzuloggen.
Sollte irgendetwas schief gelaufen sein, lies bitte nochmal auf der Webseite von Wordpress-Deutschland nach.

Im Normalfall solltest Du jetzt Dein eigenes Blog sehen. Gratulation!

Es enthält 2 Standard-Themes. Mit diesen kannst Du schon einmal loslegen und einen ersten Beitrag bloggen. Wenn Dir das Standard-Theme nicht mehr gefällt, dann kannst Du dieses unkompliziert jederzeit durch ein anderes Theme ersetzen. Deine jetzt geschrieben Blogeinträge gehen dabei nicht verloren. Das Wechseln Deines Wordpress-Themes erkläre ich in einem nächsten Beitrag.


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